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    SEAT im Motorsport

    Das Motorsport-Engagement von SEAT beginnt 1970, als die Spanier die sogenannte Fórmula Nacional ins Leben rufen – eine Einstiegsklasse in den Formelsport, in der die Fahrzeuge mit Einheitsmotoren und -getrieben von SEAT ausgerüstet sind.


    Auch auf losem Untergrund starten SEAT-Piloten. Diese treten vor allem in Spanien an. Von 1973 bis 1979 siegen SEAT-Piloten bei 104 Rallyes 39 Mal und sammeln insgesamt 96 Podestplätze. Außerdem gibt es auch Abstecher auf das internationale Parkett. 1977 – bei der legendären Rallye Monte Carlo – nimmt erstmals ein SEAT an einem Lauf der Rallye-WM teil.
     
    1985 wird mit SEAT Sport eine eigene Motorsport-Abteilung gegründet, für die auch weiterhin der Rallye-Sport das wichtigste Betätigungsfeld bleibt. Mit einem SEAT Ibiza mit Allradantrieb und jeweils einem Motor an der Vorder- und Hinterachse gewinnt die spanische Marke mehrere Läufe in Spanien. Danach folgen weitere Erfolge mit dem Marbella.
     
    Ab Mitte der Neunzigerjahre konzentriert sich SEAT auf die internationale Rallye-Bühne. Von 1996 bis 1998 dominieren die Spanier mit dem Ibiza Kitcar dreimal in Folge die Weltmeisterschaft für Zwei-Liter-Fahrzeuge.
     
    2003 wechselt SEAT Sport auf die Rundstrecke und tritt in der Tourenwagen-EM an, aus der zwei Jahre später eine Weltmeisterschaft wird. Dort schreibt SEAT 2008 Motorsport-Geschichte, als Yvan Muller im Leon TDI den ersten WM-Titel mit einem Dieselfahrzeug gewinnt. Im Folgejahr gelingt SEAT mit dem Italiener Gabriele Tarquini die Titelverteidigung.
     
    Mit den SEAT Leon Supercopa etabliert die Volkswagen-Tochter 2002 einen der beliebtesten Markenpokale der Welt. Ob Spanien, Italien, Großbritannien, Deutschland oder Mexiko – überall messen sich Piloten mit den identischen, knapp 300 PS starken Cup-Fahrzeugen.